Mit einem neuen Vorstand gehen wir ins weitere Schuljahr 2021/22.
 
Bei der Delegiertenversammlung Anfang November wurden (wieder)gewählt: 
 
Julia Pauli, Vorsitzende (Agnes Wenke Schule)
Susanne Beyrodt, Stellvertreterin (Franz Stock Gymnasium)
 
Beisitzer/innen:
Dominik Lang (Graf-Gottfried-Schule)
Dario Beule und
Dirk Rickert (beide Johannesschule)
 
Nicht auf dem Foto:
Sinje Nolte und
Lars Karmann (beide Gymnasium Laurentianum)
Holger Weber (Realschule Hüsten Vogelbruch)
 
Wir freuen uns auf eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit! 
 
 
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Bei ihrer ersten Online-Delegiertenversammlung hat die Stadtschulpflegschaft Arnsberg (SSP) kürzlich einen neuen Vorstand gewählt: Als Vorsitzende wurde Julia Pauli (Franz-Stock-Gymnasium) bestätigt. Zu ihrer Stellvertreterin wählten die Delegierten der einzelnen Mitgliedsschulen Susanne Beyrodt (ebenfalls FSG), die zuvor bereits als Beisitzerin im Vorstand aktiv war. Als Beisitzer/innen fungieren in diesem Schuljahr Lars Karmann (Gymnasium Laurentianum) und Holger Weber (Realschule Hüsten) – beide hatten diese Position auch schon zuvor inne – sowie Sinje Nolte (Gymnasium Laurentianum) und Robin Nissen (Sauerschule), die erstmalig im Vorstand mitarbeiten.

Distanzlernen: Diskussion zeigt heterogenen Bild an den Arnsberger Schulen

Besonders beschäftigte die Elternvertreter/innen das Thema Schulschließung und Distanzlernen, so dass hier ein intensiver Austausch stattfand. „An vielen Schulen läuft das Distanzlernen aktuell deutlich besser als im ersten Lockdown“, fasst Julia Pauli die Diskussion zusammen. „Unsere Delegierten haben von vielen guten Ansätzen berichtet. Allerdings ist der Stand der Digitalisierung an den Schulen sehr unterschiedlich: Während an einigen Einrichtungen regelmäßiger Online-Unterricht an der Tagesordnung ist, finden an anderen Schulen nur sporadische Videokonferenzen für die einzelnen Klassen statt. Dies erschwert es den Schüler/innen, zu einem geregelten Tagesablauf zu kommen und inhaltlich am Ball zu bleiben. Auch die Eltern sind zeitlich stärker ins Homeschooling eingebunden und somit noch stärker belastet.“

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation plant die SSP in 2021 – anders als in den Vorjahren – zunächst keine größeren Live-Veranstaltungen für Eltern. Die Delegierten wollen sich aber in einigen Wochen erneut virtuell zu einem „digitalen Stammtisch“ treffen, um den Austausch zwischen den Elternvertreter/innen der in der SSP aktiven Schulen weiter zu vertiefen.

Gute Nachricht für Arnsberger Schüler*innen und deren Eltern: Die Digitalisierung an Arnsberger Schulen geht voran. Das bestätigte Esther von Kuczkowski, Leiterin des Bildungsbüros der Stadt Arnsberg und Projektleitung „Digitalisierung von Schulen“, den Teilnehmer*innen des Info-Abends zur „Digitalen Bildung“, zu der die Stadtschulpflegschaft Arnsberg (SSP) kürzlich ins Rathaus eingeladen hatte. Schon im Frühjahr 2020 sollen die Schulen mit Hilfe der finanziellen Mittel aus dem DigitalPakt ihr erstes Ausstattungspaket erhalten, das – je nach individuellen Schwerpunkten – zum Beispiel den Ausbau des WLANs sowie mobile Endgeräte oder andere Hardware für den Unterricht vorsieht. Auch in 2021 und 2022 sollen die Schulen mit Mitteln aus dem DigitalPakt weiter ausgestattet werden. Insgesamt werden in die Schulen bis 2024 rund 3,65 Millionen Euro für die Digitalisierung investiert, davon 2,39 Millionen Euro aus dem DigitalPakt und 1,26 Millionen Euro aus städtischen Mitteln.

 

 

Mit der kurzfristigen Schulschließung Mitte März wurde das eigene Heim zum zentralen Lernort. Die Stadtschulpflegschaft (SSP) Arnsberg wollte nach den ersten drei Wochen Homeschooling von den Arnsberger Eltern wissen: Was lief gut beim Lernen daheim und wo gab es Probleme?

Ergebnisse Eltern Befragung

Beim Info-Abend zur "Digitalen Bildung an Arnsberger Schulen" möchten wir unterschiedliche Aspekte des Themas beleuchten. Zunächst wird Esther von Kuczkowski, Leiterin des Bildungsbüros der Stadt Arnsberg, den Eltern präsentieren, wie die Mittel aus dem Digitalpakt in den Arnsberger Schulen investiert werden sollen. Im Anschluss erfahren die Anwesenden mehr über ein Pilotprojekt zur digitalen Bildung, das vor einigen Monaten an zwei Arnsberger Schulen begonnen wurde. Wir haben die Lehrer der beiden Schulen eingeladen, den Zuhörer*innen über ihre Erfahrungen und "Learnings" zu berichten. Darüber hinaus erhalten die Eltern Einblicke in die Lernsoftware Anton. In der abschließenden Diskussion soll das Thema „Digitale Bildung“ kritisch betrachtet werden: Wie digital sollen Arnsberger Klassenzimmer überhaupt werden? Verpassen wir ohne digitales Lernen den Anschluss – oder wird das Thema eher überbewertet?